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Donnerstag, 21. Juni 2018

Da der Verteidiger, Rechtsanwalt Wolfgang Spachmüller, die Beleidigung als „pubertäres Gehabe“ einschätzte, fragte er die Geschädigte, ob sie an ihrem Strafantrag festhalten wolle. Gleichzeitig hielt er der Neumarkterin eine Kopie eines Chat-Verlaufs zwischen ihr und dem Angeklagten entgegen. „Darin beleidigen Sie Ihren Ex-Freund nicht nur mehrmals und drohen ihm sogar“, sagte Spachmüller. // was für eine Anwaltskarriere ? Wenn Spachmüller nicht gerade Leichen vermakelt oder gegen ehemalige Mandanten aus angekauften Titeln Insolvenzanträge stellt oder seinem putativen Kreditbetrüger Geissenpeter Unterschlupf in seine FakeKanzlei Schpachmüller (Domizil Loichinger) stellt muss er Beleidigern seine Hilfestellung geben

JUSTIZ

Junger Mann sieht nach Betrug rot

Wegen eines Seitensprungs beleidigt ein 24-Jähriger seine Freundin. Der Streit endet vor dem Amtsgericht Neumarkt. 
Von Bettina Griesbeck
Das Amtsgericht Neumarkt beschäftigte sich am Donnerstag mit einer Beleidigung.
Das Amtsgericht Neumarkt beschäftigte sich am Donnerstag mit einer Beleidigung. Foto: Bastian Winter
NEUMARKT.Ein 24-jähriger Produktionshelfer war am 21. Juni gegen 17 Uhr mit zwei Freunden in Pilsach unterwegs gewesen, als er seine damalige Freundin beim Spaziergang mit einem anderen jungen Mann erwischt hatte. Die Situation sei unmissverständlich gewesen, sagte er am Donnerstag vor dem Amtsgericht. Er habe seine Ex-Freundin daraufhin am Hals gepackt, ihr die Ohrringe herausgerissen und sie als „Nutte“ bezeichnet.
Die Beleidigung sei nicht das größte Problem, sagte Richter Rainer Würth, da der Angeklagte noch eine Bewährungsstrafe offen habe. „Auf Sie haben wir ein besonderes Auge“, ermahnte Würth den Angeklagten zu Beginn der Verhandlung. „Reißen Sie sich in Zukunft am Riemen, sonst wird es eng.“ Damit meinte Würth die zehn Einträge im Bundeszentralregister des jungen Mannes, in dem neben Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung auch immer wieder Beleidigungen zu finden sind.

„Das ist doch pubertäres Gehabe“

Bewährungshelfer Rudolf Vogl bescheinigte, dass der 24-Jährige nach einem 2012 beendeten Maßregelvollzug sein Alkoholproblem im Griff habe, die Beziehung zu den Eltern auch besser geworden sei und er einen festen Beruf sowie eine Wohnung habe. „Allerdings habe er, was den Umgang mit Frustration angeht, noch einen längeren Weg vor sich.“ Aber auch diesbezüglich arbeite der Angeklagte an sich. „In der JVA hat er bereits ein Anti-Aggressions-Training gemacht und er kommt regelmäßig zu Gesprächen zu mir“, sagte Vogl.
Da der Verteidiger, Rechtsanwalt Wolfgang Spachmüller, die Beleidigung als „pubertäres Gehabe“ einschätzte, fragte er die Geschädigte, ob sie an ihrem Strafantrag festhalten wolle. Gleichzeitig hielt er der Neumarkterin eine Kopie eines Chat-Verlaufs zwischen ihr und dem Angeklagten entgegen. „Darin beleidigen Sie Ihren Ex-Freund nicht nur mehrmals und drohen ihm sogar“, sagte Spachmüller. Die Zeugin ließ sich davon nicht beeindrucken und blieb bei ihrem Standpunkt: „Ich werde die Strafanzeige definitiv nicht zurückziehen.“

Beleidigung war Ausdruck der Verletzung

Die Staatsanwaltschaft forderte trotz der guten Sozialprognose eine fünfmonatige Freiheitsstrafe. Spachmüller hielt dies für übertrieben und ging noch einmal auf die besondere emotionale Situation des Angeklagten ein: „Mein Mandant wollte mit der Beleidigung lediglich seine Verletzung demonstrieren.“ Der Anwalt zog deshalb eine Geldstrafe in Erwägung. Richter Würth sah das ähnlich und verurteilte den 24-Jährigen zu einer Zahlung von 1200 Euro und sagte abschließend: „Tun Sie alles dafür, dass wir uns hier nicht mehr sehen.“

Manchesmal gibts auch Gerichtskosten zurück !! hier ca 9.500 EUR iSn Griechenland (BGH Aussagen zu Immunitätsfragen). Die 9.500 € passen gut in mein Klagekonzept vs Carpevigo.....


HB Morning: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“


Dass die Kanzlerin für eine europäische Lösung kämpft, ist richtig. Ob ihr diese gelingt, ist aber weiter offen. Gut möglich, dass Merkel in diesen wirren Tagen häufiger an Bertolt Brecht denkt: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“  

Dies tat Spachmüller auch, nicht ohne auch noch etwas an sich zu denken: Deshalb schlug er gleich noch sein Honorar plus Mehrwertssteuer auf die Belohnung auf - insgesamt belief sich die Forderung auf 111.900 Euro.

Dies tat Spachmüller auch, nicht ohne auch noch etwas an sich zu denken: Deshalb schlug er gleich noch sein Honorar plus Mehrwertssteuer auf die Belohnung auf - insgesamt belief sich die Forderung auf 111.900 Euro.
Geld, dass die Milliardärs-Witwe sicherlich hätte verschmerzen können. Doch in diesem Fall ging es um etwas anderes: Handelte es sich nun um die ausgelobte Belohnung oder war es sogar schon Lösegeld? 
Denn die Forderung Spachmüllers war klar: Nur bei vollständiger Zahlung sollte der Aufenthaltsort des gestohlenen Sargs preis gegeben werden. Außerdem habe Spachmüller die Zusage verlangt, dass die Täter nicht rückverfolgt werden.

Spachmüller, der kürzlich bei der Wahl des CSU-Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Nürnberg-Süd unterlegen war, betonte, sein Ausscheiden aus der Kanzlei habe nichts mit dem Fall Flick zu tun. // als Politikanwärter grandios gescheitert ! // die CSU hat genug politisches Gespür das Leichen-Makelei nicht zu den Grundwerten eines CSUler passt....zu meinen übrigens auch nicht ! hätte Sarg-Müller mir das eröffnet wäre er nie madatiert worden....abgesehen davon ich habe ihn selbst nie mandatiert....der Geissenpeter hat mir diese Flöhe ungefragt unters Hemd geschmuggelt...!!!!

VERSCHWUNDENE LEICHE

22.12.2008

Fall Flick: Nürnberger Anwalt beendet sein Mandat

Fall Flick: Anwalt fordert Belohnung
Bild: DPA

Ein Nürnberger Anwalt will wissen, wo der gestohlene Sarg mit der Leiche des Milliardärs Friedrich Karl Flick ist. Seine Informationen wollte der Jurist teuer an die Witwe Flicks verkaufen. Doch jetzt kam alles anders.
Düsseldorf/Nürnberg (axesd/dpa) - Der Druck wurde offenbar doch zu groß: Der Nürnberger Anwalt Wolfgang Spachmüller hat sein Mandat im Fall des verschwundenen Flick-Sargs beendet. 
Er war zuvor in die Schlagzeilen gekommen, als er im Auftrag eines Unbekannten Informationen zum Aufenthaltsort des gestohlenen Sargs nur gegen die ausgelobte Belohnung plus seines Honorars preis geben wollte.
100.000 Euro hatte Flicks Witwe Ingrid nach dem Diebstahl Mitte November als Belohnung für Hinweise zum Aufenthaltsort des Sargs ausgelobt. Kurze Zeit später, am 8. Dezember, hat sich dann der Nürnberger Anwalt Wolfgang Spachmüller bei der Milliardärs-Witwe gemeldet. Ein anonymer Mandant habe ihn beauftragt, die Belohnung einzufordern und im Gegenzug Informationen preiszugeben.
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Dies tat Spachmüller auch, nicht ohne auch noch etwas an sich zu denken: Deshalb schlug er gleich noch sein Honorar plus Mehrwertssteuer auf die Belohnung auf - insgesamt belief sich die Forderung auf 111.900 Euro.
Geld, dass die Milliardärs-Witwe sicherlich hätte verschmerzen können. Doch in diesem Fall ging es um etwas anderes: Handelte es sich nun um die ausgelobte Belohnung oder war es sogar schon Lösegeld? 
Denn die Forderung Spachmüllers war klar: Nur bei vollständiger Zahlung sollte der Aufenthaltsort des gestohlenen Sargs preis gegeben werden. Außerdem habe Spachmüller die Zusage verlangt, dass die Täter nicht rückverfolgt werden.
Jörg-Andreas Lohr, Anwalt und Sprecher der Familie Flick, meldete das Angebot daraufhin der Polizei. Diese soll nach Darstellung der Münchner Abendzeitung der Famile geraten haben, zum Schein auf das Angebot einzugehen.
Dies hatte die Familie Flick abgelehnt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. "Wir zahlen kein Lösegeld", so Lohr. Der modifizierte Vertrag des Nürnberger Anwalts sei "mehr als pietätslos" gewesen, zitiert die Abendzeitung Lohr. Zudem habe man Spachmüller zunächst wegen Begünstigung einer Straftat, mittlerweile auch wegen des Verdachts versuchter Erpressung angezeigt.
Der wiederum zeigte sich irritiert: Er habe sich keiner Straftat schuldig gemacht: "Ich bin Anwalt und weiß, wie weit ich gehen kann", sagte er der Abendzeitung. Nun ist er offenbar doch zum Schluss gekommen, dass er etwas zu weit gegangen war und hat sein Mandat in diesem mysteriösen Fall zurückgegeben.
Rechtsanwalt Roman B. Peter, Seniorpartner in Spachmüllers früherer Kanzlei, sagte: "Der Fall ist eine Pietätlosigkeit sondergleichen." Peter deutete an, bei Spachmüllers ehemaligen Mandanten habe es sich nicht um die Täter gehandelt.
Spachmüller habe sich zum Organ von "Träumern" machen lassen, denen es nur um Geld gegangen sei. Zwar sei Spachmüllers Handeln nach seiner Einschätzung nicht strafbar, sagte Peter. Spachmüller habe aber unverantwortlich gehandelt.
In einer Mitteilung der Kanzlei hieß es über Spachmüller: "Von seinem Vorgehen distanzieren wir uns ausdrücklich. Wir sind über die begangene Pietätlosigkeit entsetzt und bringen unser Mitgefühl gegenüber Familie Flick zum Ausdruck."
Spachmüller, Fachanwalt für Versicherungs- und Verkehrsrecht, arbeitet inzwischen nicht mehr für die Kanzlei. Dies sei bereits am 3. Dezember vereinbart worden, sagte Peter.
Spachmüller, der kürzlich bei der Wahl des CSU-Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Nürnberg-Süd unterlegen war, betonte, sein Ausscheiden aus der Kanzlei habe nichts mit dem Fall Flick zu tun.

Hier wollte den Sarg-Müller niemand als Kandidat haben....was ein Elend aber auch....aber die CSU hat gerochen was für Klamitäten in dem Flick-Sarg_consulenten drinstecken

Der Wahlkreis Nürnberg-Süd (Wahlkreis 245) ist ein Bundestagswahlkreis in Bayern.
Er umfasst die kreisfreie Stadt Schwabach sowie die Nürnberger Stadtbezirke Altenfurt-Moorenbrunn, Altenfurt-Nord, Beuthener Straße, Brunn, Dianastraße, EibachFischbachGaismannshof, Gartenstadt, Gebersdorf, Gibitzenhof, Großreuth bei Schweinau, Gugelstraße, Hasenbuck, Höfen, Hohe Marter, Hummelstein, Katzwang-Reichelsdorf-Ost-Reichelsdorfer Keller, Katzwanger Straße, Kornburg-Worzeldorf, Krottenbach-Mühlhof, Langwasser-Nordost, Langwasser-Nordwest, Langwasser-Südost, Langwasser-Südwest, Maiach, Rangierbahnhof, Rangierbahnhof-Siedlung, Reichelsdorf, Röthenbach-Ost, Röthenbach-West, SandreuthSchweinauSt. Leonhard, Steinbühl, Sündersbühl, Trierer Straße und Werderau.[3] Der Vorgängerwahlkreis des Wahlkreises Nürnberg-Süd war von 1949 bis 1965 der Bundestagswahlkreis Nürnberg, der neben der südlichen Stadthälfte Nürnbergs auch die nordöstlichen Stadtteile umfasste.

Spachmüller, der kürzlich bei der Wahl des CSU-Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Nürnberg-Süd unterlegen war, betonte, sein Ausscheiden aus der Kanzlei habe nichts mit dem Fall Flick zu tun.

BayernNürnberger Anwalt legt Mandat im Fall Flick nieder

Blick auf das Mausoleum. Foto: dpa
Blick auf das Mausoleum. Foto: dpa
Der Nürnberger Anwalt, der nach dem Diebstahl des Sargs mit der Leiche des Milliardärs Friedrich Karl Flick 100 000 Euro Belohnung von der Flick-Familie gefordert hatte, hat sein Mandat niedergelegt. Das sagte der Jurist Wolfgang Spachmüller am Montag der dpa. Darüber hinaus wolle er sich nicht mehr zu dem Fall äußern.
Im Gegenzug für die von der Familie Flick ausgeschriebene Belohnung hatte Spachmüller im Auftrag eines anonymen Mandanten zunächst mitteilen wollen, wo sich die Leiche befindet. Die Familie hatte das Angebot abgelehnt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Rechtsanwalt Roman B. Peter, Seniorpartner in Spachmüllers früherer Kanzlei, sagte: „Der Fall ist eine Pietätlosigkeit sondergleichen.“ Peter deutete an, bei Spachmüllers ehemaligen Mandanten habe es sich nicht um die Täter gehandelt. Spachmüller habe sich zum Organ von „Träumern“ machen lassen, denen es nur um Geld gegangen sei. Zwar sei Spachmüllers Handeln nach seiner Einschätzung nicht strafbar, sagte Peter. Spachmüller habe aber unverantwortlich gehandelt.
In einer Mitteilung der Kanzlei hieß es über Spachmüller: „Von seinem Vorgehen distanzieren wir uns ausdrücklich. Wir sind über die begangene Pietätlosigkeit entsetzt und bringen unser Mitgefühl gegenüber Familie Flick zum Ausdruck.“ Spachmüller, Fachanwalt für Versicherungs- und Verkehrsrecht, arbeitet inzwischen nicht mehr für die Kanzlei. Dies sei bereits am 3. Dezember vereinbart worden, sagte Peter. Spachmüller, der kürzlich bei der Wahl des CSU-Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Nürnberg-Süd unterlegen war, betonte, sein Ausscheiden aus der Kanzlei habe nichts mit dem Fall Flick zu tun.
Der Sarg mit Flicks Leiche war Mitte November von einem Friedhof in Österreich gestohlen worden. Nach Angaben eines Sprechers der Familie Flick hatte sich Spachmüller am 8. Dezember gemeldet, wenige Tage nachdem die Familie 100 000 Euro Belohnung für Hinweise zum Verschwinden des Sargs ausgelobt hatte.
Friedrich Karl Flick war am 5. Oktober 2006 im Alter von 79 Jahren gestorben. Er war zeitweise Chef des Düsseldorfer Flick-Konzerns, bis 1985 größte deutsche Unternehmensgruppe in Familienbesitz.