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Samstag, 27. Mai 2017

Es verwundert, dass ein Verpflichteter dem Berechtigten Gelegenheit zur Stellungnahme gibt.

Sehr geehrter Herr Neureuther,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 24.05.2017.

Es verwundert, dass ein Verpflichteter dem Berechtigten Gelegenheit zur Stellungnahme gibt. Gleichwohl möchte ich in der gebotenen Kürze den Anspruch auf Einberufung nochmals darlegen.


Sie berufen sich  noch immer auf die Versammlung vom 22.06.2016, obwohl mehrere Senate des OLG München wie auch das Landgericht München II zu dem Ergebnis gelangt sind, dass die  Umstände und die Durchführung einer Überprüfung nicht standhalten. In Bezug auf den damaligen Abwahlantrag sei festgehalten, dass verfahrensrechtlich zutreffend ein Ergänzungsverlangen gestellt wurde, welches von Ihnen zum Gegenantrag zurück gestuft wurde. Dies ist nicht korrekt. In Ansehung Ihrer ständigen Verstöße gegen zwingende formelle und materielle Vorschriften wurde der Antrag in der Gläubigerversammlung nicht mehr gestellt. Sie haben einen nicht gestellten Antrag zur Abstimmung gestellt. Der Beschluss wird aufgehoben werden.

Nach der Abstimmung haben Sie eine inhaltlich falsche Erklärung gegenüber dem Bankhaus Martin abgegeben. 

Der bisherige Gemensame Vertreter  hat all dies wohlwollend begleitet und sogar noch  - wenngleich im Ergebnis wohl nicht rechtswirksam - Ihrem Vorgehen zugestimmt.

Wenige TAge nach den unglaublichen Vorfällen anlässlich der Gläubigerversammlung am 22.06.16 hat Herr Rechtsanwalt Dr. Wagner am 30.06.16 sowie 30.08.16 einer - wohl unwirksamen - Stundung zugestimmt, ohne dies mit den Gläubigern abzustimmen oder auch nur zu kommunizieren.

Die nicht in direkte rechtliche Auseinandersetzungen mit Ihnen verstrickten Gläubiger wissen noch immer nichts von diesem Umstand, nachdem der GV seit seiner Bestellung nur sporadisch und nicht vollständig berichtet.

Um die Bestellung der satzungsmässugen Sicherheiten hat sich Herr Rechtsanwalt Dr. Wagner auch nach der GV vom 22.06.17 soweit ersichtlich nicht gekümmert, obwohl er mehrfach dazu aufgefordert wurde.

Zu den Fragen der offenen Zinsen erfolgte trotz mehrfacher Monierung keinerlei Reaktion.

Gegen den Beschluss vom 22.06.17 wurde fristgerecht Widerspruch und  Klage erhoben. Ausweislich des Hinweisbeschlusses in dem Freigabeverfahren und der Verfügung vom 20.04.17 bestehen insoweit keine Bedenken.

Auch noch nach den inhaltlich eindeutigen Einschätzungen der Münchner Justiz berühmt sich der GV eines verdrängenden Mandates.

Kommen Sie dem Einberufubgsverlangen bitte umgehend nach.

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